Nach der Bibelschule in Seeheim 1977
Am 16.05.1977 haben Vera und ich standesamtlich in Seeheim geheiratet. (15.05.1977 war Absolvierung). Am 18.05.1977 haben wir in der Gemeinde (MGV) in Gelsenkirchen kirchlich geheitatet. Dann waren wir ca ein Jahr im Haus meiner Mutter in Leinzell bis diese an Magenkrebs starb.
Missionsarbeit in Deutschland 1977-1979
Danach fand ich Arbeit bei de Ev. Karmelmission in Schorndorf. 1978 kam Josua in Schorndorf zur Welt. So zogen wir von Leinzell nach Schorndorf. Zwei Jahre lernte ich die arabische Sprache, Kultur und den Islam. Meine Aufgabe war viele Pakete mit christlicher Literatur in die „muslimische Welt“ zu verschicken. Danach bat ich die Karmelmission mich in die arabische Welt als Missionar auszusenden. Das war leider nicht möglich. Die Mission war gerade wegen des Bürgerkrieges im Libanon nach Deutschland gekommen.
Missionsarbeit in Israel 1979-1987
Da eröffnete sich die Möglichkeit mit OM für zwei Monate nach London zu gehen um die dortigen Muslime mit dem Evangelium zu erreichen. In dieser Zeit erreichte uns der Ruf nach Israel zu kommen. Ich wurde gebeten ein Team von 5 jungen Männern im Einsatz unter Muslimen zu leiten. Wir haben christliche Literatur unter Muslimen in Galiläa, der Westbank, und Gaza verteilt. 1980 kam Tabea in Beer Jaakov zur Welt. Das ist in der Nähe vom Ben Gurion Flughafen. Nach einem Jahr wurde ich gebeten den verwaisten Buchladen und die Gemeinde in Akko zu übernehmen. Das habe ich sehr gerne gemacht. So zogen wir nach Akko in die Neustadt und lebet da überwiegend unter Juden. Der Laden und die Gemeinde gehörten den Baptisten in Israel. So habe ich 6 ½ Jahre mit dem Bücherladen Literaturarbeit unter Muslimen in Galiläa gemacht. Unsere Kinder gingen in den israelischen Kindergarten und Schule. Vera musste nun fleißig Hebräisch lernen. Ich lernte vor allem arabisch und Englisch zu sprechen und ein wenig Hebräisch. Leider ging es mir mit der Zeit gesundheitlich nicht gut. Ich hatte Probleme mit der Schilddrüse.
Zurück in Deutschland in Missionsarbeit unter Muslimen 1987-2000
Im Herbst 1986 bat die Ev. Karmelmission uns zurück nach Deutschland zu kommen. Sie hatten eine neue Aufgabe für mich. Ich sollte elektronischen Schriftsatz in vielen Sprachen machen. Vor allem Arabisch, Englisch, Türkisch und viele andere Sprachen. Jedoch überrollte die rasende technische Entwicklung uns und bald konnte Literatur leichter und schneller auf Computer (PC) gemacht werden. Mein Aufgabe, war dann vor allem Betreuung der PC’s und Unterstützung der Mitarbeiter. Im Jahr 2000 gab es einen Leitungswechsel in der Mission. Viele Mitarbeiter verloren ihre Arbeit, auch Vera und ich.
Christliche Menschenrecht-Arbeit in der Schweiz 2001-2003
Gott öffnete mir eine neue Tür. Ich fand einen Arbeitsplatz in Zürich bei CSI. CSI ist eine Christliche Menschenrecht- Hilfsorganisation. Dort war ich für Technik verantwortlich und habe auch Vorträge gehalten. Leider war das eine kurze Zeit.
Wieder zurück in Schorndorf in eigener Mission, Gründung von BeitShalom 2003-2020
2003 Kam ich nach Schorndorf zurück, kaufte ein Haus in der Altstadt, gründete BeitShalom, ein Unternehmen das Produkte aus Israel und dem Orient verkaufte. Dieses Unternehmen habe ich 17 Jahre geführt und kam damit auf viele Konferenzen, Gemeinden und Veranstaltungen. Tausende Produkte kamen so in die Hände von Menschen in Deutschland. 2019 kaufte mein Junior Geschäftspartner eine Immobile in Wanfried (Nordhessen bei Kassel). Es sollte die Deutschlandzentrale von BeitShalom werden. Jedoch machte „Corona“ unser Vorhaben zu Nichte. Um das Unternehmen zu erhalten mussten wir diese Pläne aufgeben.
Ich bleibe in Wanfried 2020-rex
Ich hatte zu dieser Zeit eine benachbarte Immobilie gekauft, die ich anfing zu renovieren. Das Grundstück war sehr vernachlässigt. Da gibt es sehr viel zu tun. So fuhren Vera seit 2019 immer wieder nach Wanfried. Am 31.05.2025 hatte Vera nach unserer Rückkehr aus Wanfried einen Schweren Herzinfarkt. Es gab keinerlei Vorzeichen. Nach etwa sechs Wochen im Krankenhaus in Schorndorf rief Jesus Vera am 17.07.2025 zu sich. Jetzt lebe ich in Wanfried. Vera wurde hier beigesetzt. Ich versuche das Renovierungs-Projekt in Wanfried zu Ende zu führen.
Die Ausbildung in Seeheim gab mir eine solide Grundlage die mir in meinem Leben und Dienst sehr nützlich war. Wer mich kontaktieren möchte darf dies gerne tun.
Franz Laslo, franz.laslo@online.de oder +4915204474388 auch gerne per whatsapp.