Fussball mit Vision -
ein Interview mit Manuel Bühler

Als Spieler beim 1. FC Nürnberg
Als Spieler beim TSV 1860 München
Manuel Bühler

Fußball fasziniert weltweit. Im Sommer, während der Weltmeisterschaft, wird es wieder annähernd 80 Millionen Bundestrainer in Deutschland geben. Bei „Fussball mit Vision“ haben sich einige Fußballer zusammengetan, die nicht nur eine Leidenschaft für das Spiel haben, sondern ebenfalls eine Leidenschaft für ihren Glauben an Jesus Christus. Manuel Bühler, ehemaliger Fußballprofi und Leiter von Fussball mit Vision, hat am BSK studiert. Wir haben das „WM-Jahr“ genutzt und ihm ein paar Fragen gestellt:

Lieber Manuel, vorneweg gefragt: Wie kommt es, dass ein Fußballprofi ein theologisches Studium macht?

Während meiner aktiven Zeit als Fußballer kam ich zum Glauben. Dadurch wuchs mein Interesse an der Bibel, das ich bewusst vertiefen wollte. Die Flexibilität des Studiums am BSK kam mir dabei sehr entgegen. Da meine sportliche Karriere aufgrund zahlreicher Verletzungen bereits auf der Kippe stand und ich schließlich aufhörte, war für mich klar, dass ich ein umfängliches Studium weiter machen möchte.

Ich vermute, Profisportler sind manchmal wie scheue Rehe und schützen ihre Privatsphäre. Wie erreicht ihr Sportkollegen mit Glaubensthemen – erst recht, wenn sie in gegnerischen Vereinen aktiv sind?

Natürlich hat man zunächst vor allem Kontakte zu Spielern aus den eigenen Teams. Die Fußballwelt ist insgesamt aber nicht sehr groß. Wenn man einmal drin ist, gibt es viele Überschneidungen – mit ehemaligen Mitspielern, Mannschaften und Kontakten aus anderen Vereinen. So entstehen gelegentlich auch ganz natürlich Gespräche, auch über Glaubensthemen.

Neben dem Profisport liegen euch junge Menschen besonders am Herzen. Wenn ich es richtig weiß, dann lasst ihr euch in Schulen und auch in Gemeinden einladen. Wie muss man sich „Fussball mit Vision“ in der Schule vorstellen? Seid ihr Bestandteil des Sportunterrichts oder findet man euch eher in den Religionsstunden? Und wie läuft so ein Schulbesuch ab?

Ja, genau. Wir werden regelmäßig von Schulen und auch von Gemeinden eingeladen. In Schulen besuchen wir die Klassen meist im Religionsunterricht. Dort sprechen wir über Themen wie „Profifußball und Glaube“, „Umgang mit Leistungsdruck“, „Wofür es sich zu leben lohnt“ oder „Was gibt mir als Mensch meinen Wert“.

Dabei geben wir ehrliche und persönliche Einblicke in die Welt des Profifußballs und in unsere eigenen Lebensgeschichten. Zu den besonderen Highlights zählen Video-Telefonate mit aktuellen Bundesligaprofis, die für die Schülerinnen und Schüler sehr eindrücklich sind.

Viele beschreiben unsere Besuche als ermutigend, authentisch und inspirierend. Lehrkräfte berichten, dass die Impulse echte Highlights waren, lange nachwirken und zum Nachdenken anregen. Diese Rückmeldungen ermutigen uns sehr und zeigen, dass unsere Arbeit einen wertvollen Beitrag leisten kann.

Was unterscheidet einen Einsatz in Gemeinden von dem in der Schule?

Natürlich ist das Setting ein anderes. Auch wenn sich Rahmen und Publikum unterscheiden, bleiben unsere Geschichten im Kern gleich. Deshalb sind die Besuche in Gemeinden und Schulen inhaltlich sehr nah beieinander.

Abschließend gefragt: Wenn unter unseren Lesern Lehrer oder Jugendleiter sind, die euch einladen wollen: Wie machen sie das?  Und wenn es Leser gibt, die für euren Dienst beten wollen: Hast Du konkrete Anliegen oder gibt es einen Gebetsnewsletter, den man abonnieren kann?

Auf unserer Homepage finden sich alle wichtigen Informationen und Kontaktmöglichkeiten. Wer darüber hinaus regelmäßig informiert werden möchte, ist herzlich eingeladen, unseren Newsletter zu abonnieren, der ebenfalls über die Homepage zugänglich ist.

Dort teilen wir, was uns bewegt und ermutigt, geben Einblicke in unsere Erlebnisse und nennen auch konkrete Anliegen, die man im Gebet mittragen kann.

Vielen Dank für diese Einblicke, lieber Manuel! Euch viel Freude und gute Begegnungen in eurem Dienst.

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